Berlin in den Neunzigern: Erinnerungen wie Einschusslöcher

Beim Lesen von “Am Rand der Dächer” musste ich oft an Clemens Setz’ hinreissenden Leipziger Coming-of-Age-Roman “Als wir träumten” denken. Wo es diesem gelingt, gleichzeitig knallhart zu sein wie ein Amateurboxer und poetisch wie ein Hobbyastrologe, wirkt Lorenz Justs Roman oft seltsam distanziert. Schade, schließlich ist das Setting interessant für jede, die es in den letzten zwanzig Jahren nach Berlin geschafft hat. Es geht um die mehr oder weniger autofiktional erzählte Kindheit des Autors, die Nachwendejahre im kohleofenverrusten Berlin, zwischen Softairs und Einschusslöchern in bröckelnden Fassaden. Meine Rezension ist in der Welt erschienen.

Welt, 8. August 2020

Luftfahrtnostalgie

Während die einen sich vor Chemtrails fürchten, denken die anderen beim Wort Luftfahrt an perfekt geschminkte Stewardessen, Firstclass-Champagnerflöten und cremefarbene Flugzeugsessel. Aus einer solchen Laune heraus entstand wohl auch der Cocktailklassiker Aviation, ein leicht pappiger Drink auf Ginbasis, verfeinert mit Veilchenlikör. Christoph Stamm von der Basler Bar Angel’s Share hat mir für Zeit Online eine zeitgemäße Variation verraten.

Wunderschöne Variationen von Männlichkeit

Der britische Autor J.J. Bola hat ein beeindruckendes Buch geschrieben. In “Sei kein Mann”, das ich für die Welt rezensiert habe, geht es um toxische Männlichkeit und deren Ursache, nämlich das eigentlich für seine männerbevorzugenden Vorzüge bekannte Patriarchat. Anders als oft behauptet, richtet sich der Feminismus im Kern nicht gegen Männer, sondern hilft ihnen im Gegenteil, von einem veralteten und für Körper und Seele gefährlichen Ideal loszukommen. All das erzählt Bola mit leichter, anekdotenreicher Sprache. Fazit: Männer dürfen Händchenhalten, weinen und beim Lunch über Beziehungsprobleme sprechen. Warum auch nicht.

Welt, 29. August 2020

Weintrinkerinnen sind klug und sexy

… das jedenfalls behauptet die FAZ. Kann man machen! Die Überschrift gehört zu meinem Text über die burgenländische Heurigenkultur. Besonders gut gefallen haben mir Gut Oggau – über das ich bereits für die Welt am Sonntag berichtet habe – Peter Schandl und das Gowerlhaus. Letzteres, obwohl sie dort vor allem Fleisch servieren und mich einer der Brüder unbedingt “bekehren” wollte. Ich hab’s beim Wein belassen.

FAZ 16.7.2020

Business unusual

Kaum zu glauben, aber früher war es normal, beim Businesslunch keinen Matcha Latte zu trinken, sondern Martinis, und zwar drei Stück pro Person. Das Ganze wurde dann unter Spesen verbucht. Der Drink selbst hat sich gehalten. Man kann ihn so simpel behandeln wie Winston Churchill, der feststellte: “Der trockenste Martini ist eine Flasche guten Gins, die mal neben einer Wermutflasche gestanden hat.” Oder aber so raffiniert wie Stephan Hinz vom Little Link. Den Gin vakuumiert er mit Gurke, Lachs und Dill, der Wodka kommt als Heuessenz, die Olive als Erde. Wie das geht, steht bei Zeit Online.

Wir bleiben zu Hause

… und trinken Wein aus Rheinhessen und essen handgeschöpfte Schokolade aus Indien oder ein ganzes Slow-Food-Paket. Für die FAZ Woche habe ich aufgeschrieben, was es mit jenen Online-Verkostungen auf sich hat, mit denen sich Winzer, Schokoladenimporteure und andere Lebensmittelmenschen die Corona-Krise erleichtern.

Burn, Baby, burn

Meine kleine Corona-Obsession: Den Burnt Basque Cheesecake gibt es zwar schon länger, aber erst dieses Frühjahr hat er seinen Weg nach Berlin gefunden. Mrs. Robinson’s hatte ihn, später auch das Nobelhart & Schmutzig. Ich habe selbst Hand angelegt, und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Für die Naschkatzen bei der Welt am Sonntag habe ich erklärt, wie aus gerade mal fünf Zutaten etwas entstehen kann, dass süchtiger macht als Christina Tosis Crack Pie – und der ist schon auch ziemlich gut.

Rezept für Burnt Basque Cheesecake

900 g Frischkäse, Zimmertemperatur

200 g Zucker

6 Eier (L)

480 ml Sahne

2 TL Vanille Extrakt

1/2 TL Salz

40g Mehl 

Eine Springform (23 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen, sodass es 5 bis 7 cm über den Rand lappt. In einer großen Schüssel Zucker und Frischkäse cremig schlagen. Eier einzeln zugeben und jeweils gut unterrühren. Sahne, Vanille Extrakt und Salz dazugeben und gut unterrühren. Mehl in die Schüssel sieben und nur kurz unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und bei 220 Grad für 20-25 Minuten Ober-/Unterhitze backen. Kurz vor Ende die Grillfunktion anschalten. Die Oberfläche soll dunkel, beinahe verbrannt sein, das Innere noch wackeln. Abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank geben. Bei Raumtemperatur servieren. 

„Ich trinke Jägermeister, weil mir der Tanztee noch so schwer im Magen liegt”

Mit diesem Slogan warb die uns allen in grusliger Jugenderinnerung gebliebene Spirituosenmarke vor einigen Jahrzehnten. Ganz abgesehen davon, dass so gezielt eine Riesenzielgruppe angesprochen werden sollte – Frauen, immerhin die Hälfte der Menschheit – ist sie ein schönes Beispiel für Gender-Marketing. Noch eine Werbung aus der Mottenkiste: “Ich trinke Jägermeister, weil es das einzige ist, das ich beim Fußball verstehe.” Leider ist es noch lange nicht vorbei mit dem Sexismus. Auch heute noch allgegenwärtig ist das Herrengedeck, Ramazzotti Rosato und der Eislikör Männergrippe. Warum Trinken nie geschlechtsneutral ist, habe ich für Mixology aufgeschrieben.

“Von konventionellem Wein kriege ich Geschwüre”

Starke Ansage von Isabelle Legeron, der Frau hinter der weltweit operierenden RAW-Naturweinmesse. Für B-EAT habe ich mir von der aus Cognac stammende Französin erzählen lassen, welche Anbaugebiete gerade spannend sind (die griechische Insel Samos), mit wem sie ihren magischen Moment hatte (Pierre Overnoy) und was aus ihren paar hundert Flaschen konventionellem Bordeaux geworden ist (an die Freundinnen ihrer Mutter verschenkt).

Aus Saft geboren, sonst nichts

Frauen, das zeigen Studien, stehen Neuem generell aufgeschlossener gegenüber als Männer. Das gilt auch für Wein. Während Robert Parker seine Punkte an Marmeladiges aus dem Napa Valley verteilt, besinnen sich Winzerinnen und Journalistinnen auf Naturnahes. Bei Schluck stelle ich drei coole Naturweinladys vor, die feuerwehrrothaarige Alice Feiring (deren Newsletter The Feiring Line ich sehr empfehlen kann), die mysteriöse Sylvie Augereau (auf deren Weinmesse Dive Bouteille es sehr wild zugehen soll) und Isabelle Legeron, Gründerin der RAW, die ich vergangenen Herbst in Berlin getroffen und bereits für B-EAT porträtiert habe.

Zusammen isst man weniger allein

Immer mehr Menschen leben allein. Kein Wunder, dass Community Tables so beliebt sind. Zum ersten Mal saß ich an einem im fantastischen Forsthaus Strelitz. Mit dem Paar neben uns, sie Redakteurin bei Psychologie heute, er irgendetwas weniger Spannendes, haben wir uns gut unterhalten. Anders im Workshop Kitchen + Bar in Palm Springs, wo ich einsam an meinem Naturwein nippte. Für B-EAT habe ich recherchiert, wo auf der Welt es noch Gemeinschaftstische gibt.

Champagner? Minze!

Seltsam, dass wir kein Getränk so sehr mit Luxus verbinden wie Champagner. Das war nicht immer so. Ende des 19. Jahrhunderts trank die feine Gesellschaft eine Mischung aus Minzlikör und Brandy. Später dann halb Hollywood. Wer heute einen Stinger bestellt, ist entweder Cineast, Minzlikörliebhaber oder Gast im Mannheimer Sieferle & Kø. Dessen Bartender Alexander Braunbarth nennt bei Zeit Online einen weiteren Grund für den Retrodrink: frischer Atem.

Wir werden wieder essen gehen – wie eine Gastrowelt nach Corona aussehen könnte

Maskentragender Service? Von nur zwei Personen besetzte Sechsertische? Dinner im Glashaus? Zusammen mit meinem Kollegen Heiko Zwirner habe ich mir für die Welt am Sonntag Gedanken gemacht, wie die Post-Corona-Zeit schmecken wird. Hoffen wir, dass Björn Swanson vom Golvet nicht recht behält, der über die Idee der Home-Cooking-Pakete harsch urteilt: “Das ist wie Küssen ohne Zunge: Nett, aber nicht geil.”

WAMS 19/2020

Entencurry für Helden

Es gibt Menschen, die härter von der Corona-Krise betroffen sind als andere. Mein Mitgefühl gilt besonders den Gastronomen, von der Sterneköchin und dem Cafébesitzer über den Aushilfs-Barista bis hin zum Spüler. Wie viele unserer Lieblingsrestaurants wird es noch geben, wenn das vorbei ist (und wird es das jemals sein)? Gelegentlich möchte ich nichts weiter, als den Kopf in ein großes Stück Sandkuchen stecken. Anderes macht Hoffnung. Für die FAZ Woche habe ich über die großartige Aktion Kochen für Helden berichtet, bei der Köche wie Max Strohe vom Tulus Lotrek oder Fabio Haebl vom haebl für all jene kochen, die den Laden zusammenhalten, Krankenhausmitarbeiterinnen, Altenpfleger, Ärztinnen, Erzieher. Inzwischen gibt es im ganzen Land Nachahmer. Hoffen wir, dass wir nicht mehr lange auf solche Nothilfen angewiesen sind. Und dass jene Orte, an denen wir unsere schönsten Stunden erlebt haben, die Krise überleben werden.

FAZ Woche 15/2020

Sie nennen mich Aperol-Eva

Zugegeben, ich trinke gelegentlich gerne Aperol Spritz. Macht mich das zum kulinarischen Banausen? Manche sagen, ja. Komisch, Berlin will die Stadt der Avocadoschäume und unbegrenzten Möglichkeiten sein, aber wehe, du missachtest ihre ungeschriebnen sozialen Codes. Dann kannst du dich auch gleich aufs Beer Bike setzen. Für Foodie habe ich über Filterkaffee, Fondor und mein ironiefreies Lieblingssommergetränk geschrieben.

Foodie 1/2020

Ist Kohle nicht immer vegetarisch?

Vergangenen Herbst hat mich das Geranium zum Dinner und am nächsten Tag zu einem von Ramses Koefoed und Vladimir Mukhin zubereiteten Four-Hands-Lunch eingeladen. Mindestens so sehr wie ums Essen ging es dabei um die Macht der Tischgesellschaft beziehungsweise die Sprachbarriere zwischen mir und meiner russischen, kein Wort Englisch sprechenden Tischnachbarin.

Dann kommt mein Lieblingsgang, Marble Hecht in Petersilienasche gewälzt, geklärte Buttermilch, parsley stems und parsley Öl, Kaviar, frittierte Fischschuppen on top. Der Service schenkt einen Riesling Smaragd Unendlich von F.X. Pichler aus, den mit diesem schönen Zauberflöten-Etikett. Schmeckt nicht und kostet meiner schnellen Recherche zufolge bei genuss-bude.com 175 Euro. Zum Dessert gibt es The Forest, bestehend aus Sauerklee und Waldmeister, ein positiv irritierendes Bienenpolleneis und eine Mousse aus gesalzenem Lakritz, die im Menü als The End? angekündigt ist, dabei dachte ich schon, der Abend sei unendlich. Bei Lakritz muss ich leider immer passen, auch in Totenkopfform.

Wie ich mir mit Siri und M. die Zeit vertrieben habe, steht bei Schluck.

Wählen mit Messer und Gabel

Es dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass unsere Nahrungsaufnahme – wie überhaupt jegliches Konsumieren und Handeln – hochpolitisch ist. Nein, es gibt kein richtiges Avocadotoastleben im falschen. Leider hat die Politik die Sache nicht besonders weit oben auf dem Zettel. Gefühlte Wahrheit: Einmal pro Legislaturperiode sorgt ein Aufregerthema wie Ferkelkastration oder Küken- schreddern dafür, dass den Wählern vor Schreck ihr Einsneun- undneunzigschnitzel aus dem Mund fällt, dann geht es wieder um Autos. Kein Wunder, dass anderen da der Kragen platzt.

Einer davon ist Hendrik Haase, der ein wandelndes Lexikon ist für alles an der Schnittstelle zwischen Ernährung und Digitalisierung. Oder Friederike Gaedke, Leiterin des großartigen Netzwerks Die Gemeinschaft – über die ich auch für Zeit Online berichtet habe – das sich stark macht für eine bessere Beziehung zwischen Gastronomen und Produzenten. Für Schluck habe ich versucht herauszufinden, wie viel Macht jeder einzelne von uns hat, wenn es um die Zukunft der Ernährung geht.

Kochen mit offenem Geist und offenem Herzen

So beschreibt Jeong Kwan ihre Philosophie. Für die Welt am Sonntag habe ich die koreanische Nonne in Berlin getroffen, und einen Abend zuvor an ihrem Dinner im Kochu Karu teilgenommen. Stichwort buddhistische Gelassenheit: Sie war zwar unpünktlich, aber sonst sehr höflich und lebensfroh.

Welt am Sonntag, 15.3.2020


Von der Starbuckstheke zum Hafermilchschwarzmarkt und zurück

Am hölzernen Starbuckstresen, zwischen Ethiopia Roast und Blueberry Muffin, entwickelte sich unser Land endgültig zum Heißgetränke-Mekka. Wie effizient der immergleiche Bestellvorgang doch ist, an dessen Ende die Frage nach dem Namen für ein wenig thermoskannenwarme Nächstenliebe sorgt! Dass es Herbst wird, merkt man oft weniger am Wetter als am Pumpkin Spice, gleich danach kommt der Gingerbread Latte.

Kaum zu glauben, dass die 600-Milliliter-Starbucks-To-Go-Becher mal Statussymbole waren. Heute geht, wenn überhaupt, nur noch jener der Firma Recup. Auch sonst ist viel passiert mit unseren Heißgetränken. Für die FAZ Woche habe ich über Latte-Macchiato-Mütter, Chai-Latte-Instantpulver und all die einsamen, bei Starbucks vor ihren Laptops sitzenden digitalen Nomaden nachgedacht.

FAZ Woche 10/2020

Bitte mehr Wermut

Es stimmt nicht, dass die Schweizer mit allem ein wenig langsamer sind. Eine Wermutbar habe ich in Berlin jedenfalls noch keine gefunden. Schade, schließlich schmeckt dieser aufgesprittete Wein zu jeder Tageszeit. Für Zeit Online habe ich Marius Frehner und Kaspar Fenkart in ihrer Zürcher Bar getroffen, die genauso heißt wie ihr Getränk. Pragmatisch sind sie nämlich schon, die Schweizer.

Wermut im Wermut

Ein Lob auf das “krasse Gerät”

So nennt Katja Lewina ihre Vulva. Die übrigens nicht zu verwechseln ist mit der Vagina, und schon sind wir mittendrin in der Thematik des wunderbaren Buchs “Sie hat Bock”, das ich für die Welt rezensiert habe. Warum gibt es kein angemessenes Wort für das weibliche Geschlechtsteil? Sartre sprach vom “Nichts”, und das meiste von dem, was heute sonst so kursiert, ist nicht viel besser. Ganz abgesehen von der Tabuisierung weiblicher Sexualität, der Sexualisierung von Werbung, dem Milchbrötchenschönheitsideal (allein für diesen Vergleich liebe ich Levine). Über all das schreibt die in einer offenen Ehe lebende Autorin so gut gelaunt, als wäre ihr Leben ein einziger klitoral-vaginaler Orgasmus. Lesen!

Ghetto? Nein, der beste Parmesan der Stadt

Es hat ein wenig gedauert, bis ich von Brooklyn in die Bronx gelangt bin. Blöderweise habe ich die entsprechende Haltestelle des Regionalzugs verpasst und konnte erst wieder in Connecticut aussteigen, obwohl meiner Offline-Karte zufolge die Welt dort doch zu Ende ist. Zum Glück war sie das nicht, zum Glück hat Cristina Lombardi auf mich gewartet und mir die Arthur Avenue gezeigt. Für die Welt am Sonntag habe ich mich vom berühmtesten Patrone des berüchtigten Viertels (das so schlimm nun wirklich nicht ist) ausschimpfen lassen, vom besten Parmesan New Yorks gekostet und auf einer Kirchentreppe köstliche Cannoli gegessen.

Und plötzlich hörte die Welt einfach auf, da zu sein

Eigentlich will sie nur tanzen

Ziemlich erstaunlich für jemanden, der sein Geld mit Drinks verdient. Dazu passt, dass Yvonne Rahm lange Zeit gar keinen Alkohol trank und auch heute nur in Maßen, als Selbstschutzmaßnahme. Für ihre 33 Jahre hat sie gefühlt schon mehrere Leben gelebt: Als Artistin, Hip-Hop-Tänzerin, Barista, Informatikstudentin, Crêpemacherin und deutsche Gewinnerin der renommierten World Class. Dabei ist sie im Herzen ein portugiesisches Straßenkind. Kurz bevor sie mit ihrem Van dorthin aufbricht, hoffentlich für immer, wie sie sagt, habe ich mit der Berlinerin einen Hafermilchcappuccino getrunken.

Yvonne Rahm im Bonvivant Cocktail Bistro im Februar 2020

Es hat ein Krüstli!

… das im lokalen Dialekt Oma heißt. Man muss die Schweizer einfach gern haben, für ihre Sprache ebenso wie für das herrlich aufgeräumte, bergseeschöne Zürich. Dort habe ich mich für die Wochenendbeilage des Standard auf die Spuren des Käsefondues begeben. Mit dem redseligen Attila bin ich E-Tuktuk gefahren, im schönen Innenhof der Milchbar habe ich gelernt, dass die Kruste am Fonduetopfboden der beste Teil der ganzen Sache ist. Wer dann noch immer nicht satt ist, macht vom schönen Angebot à discretion Gebrauch, was so viel heißt wie: all you can eat.

Rondo vom 22.2.2020