Von Brooklyn an den Berg

Mein Sommerurlaub dieses Jahr war gar kein richtiger, sondern eine Recherchereise zur Roten Wand, einem Feel-Good-Hotel in Lech am Arlberg. Seien wir ehrlich: Wie Arbeit hat sich das nicht angefühlt. Zum einen lag das an der Gastfreundschaft der Familie Walch, dem guten Wetter und den Bergen. Zum anderen an Max Natmessnigs Kochkünsten, die ich in Form seines Chef’s Tables kennenlernen durfte, woraus ein Artikel für die Welt am Sonntag entstand. Ein Niederösterreicher, der ohne Ausbildung erst im Steirereck, dann im New Yorker Chef’s Table at Brooklyn Fare und schließlich in der Wintersportprovinz kocht – ziemlich gute Story.

Im Foyer der Roten Wand
Vorarlberg

Welt am Sonntag vom 22. August 2021

So weit, so Wurst

Viele machen sich nicht mal die Mühe der eigenen Saucenherstellung. Stattdessen: Ketchupflasche kopfüber jehalten, Currypulver rüberjekippt, Plastikgabel rinne, Mahlzeit! Als für den deutschen Magen unerlässliche Sättigungsbeilage werden Pommes mit Mayo (“Mantaplatte”) oder Rot-Weiß (“Pommes-Schranke”), ungetoastetes Toastbrot oder geschmacksneutrale Semmeln gereicht, in Berlin sagt man Schrippen. Und Bier, viel Bier.

Mein Beitrag zur Bundestagswahl: ein Standard-Artikel über Currywurst. Leider haben die Österreicherinnen und Österreicher leider keine allzu hohe Meinung von der deutschen Kulinarik. Wenn damit ein darmloses Etwas in Currypampe gemeint ist, muss ich ihnen recht geben.

Drauf ohne Drübersein

Ein großer Spaß, mit Billy Wagner über das stilvolle Nüchtersein zu diskutieren, so geschehen an einem milden Juniabend auf dem Dach des Berliner Aufbauhauses. Dort veranstaltet das Nobelhart & Schmutzig sein Sommer-Pop-Up, das ich für die Berliner Zeitung bespreche. So viel spannender als Wein war deren Erdbeerkombucha, der Joghurt-Sahne-Ayran vom Erdhof Seewalde oder jener Quittensaft von Stefan Vetter, in dem über Nacht geröstetes Heu mazeriert wurde. Offiziell wird es im normalen Restaurantbetrieb nur eine abgespeckte Version der alkoholfreien Begleitung geben – aber vielleicht überlegt der Billy sich das ja noch mal.

Berliner Zeitung vom 24. Juli 2021

Frühstück rund um die Uhr (fast)

Berlin hat eine neue Frühstückssensation, Nähe Kurfürstenstrich. Im Frühstück 3000 gibt es Hummer-Brioche und Schwarzwälder-Kirsch-French-Toast und Erbsenkrapfen mit Blattsalat. Mein Freund Holger und ich bestellten so viel, dass sich der Service ernsthaft Sorgen machte, wo das alles hinsolle. In unseren Bauch natürlich, und nur ein kleiner Rest in den Doggy Bag. Wie es geschmeckt hat, habe ich für die Berliner Zeitung aufgeschrieben.

Brotpudding

Schickilacki essen gehen

Der Ausdruck schickilacki gehörte bislang nicht zu meinem Wortschatz, aber danke dafür! Ausgedacht hat ihn sich die Berliner Zeitung, als Überschrift für meine Kritik des Irma la Douce. Von deren Bouillabaisse träume ich heute noch.

Hummer mit Sorbet von der gegrillten Wassermelone mit Kichererbsen und Kimchi

Ich HASSE den Berliner Wohnungsmarkt so sehr

“Manchmal schien das Ziel greifbar nah. Unser kettenrauchender Hausmeister versprach, mir eine Liste der in Kürze zu vermietenden Objekte zu schicken, auf die ich bis heute warte. Mein Freund J. (ein Zimmer mit Terrasse am Paul-Lincke-Ufer, 360 Euro warm) hatte den Auszug seiner Nachbarin beobachtet, woraufhin ich der Hausverwaltung mit dem Namen, der für mich immer wie Aktivkohle klang, schrieb und prompt eine Antwort erhielt: Für knapp 300 000 Euro könne ich das Objekt gerne käuflich erwerben. “

Ein Jahr Wohnungssuche in Berlin, ein Jahr in der Vorhölle. Vorbei war die Zeit der Open-House-Sammeltermine, wo arme Seelen bis in die übernächste Querstraße anstanden, um sich Stunden später gemeinsam mit einer bayerischen Kleinstadt durch die leider nicht mehr einwandfrei schließbaren Flügeltüren zu quetschen. Jetzt in der Pandemie wurden nur Einzeltermine vergeben, nur halt nicht für mich.

Für die Berliner Zeitung habe ich aufgeschrieben, wie ich beinahe nach Lichterfelde West gezogen wäre oder zurück in mein schwäbisches Dorf.

Am Katzentisch

„Wir hoffen Sie bald in unserem Restaurant begrüßen zu dürfen. Idealerweise zu zweit.“ Restaurants, die solche E-Mails versenden, haben nicht verstanden, wie wohltuend das Alleineessen sein kann. Ich schon, und es steht im A la Carte Magazin.

Sober Culture made in Germany

“Alkoholfrei deluxe, in Berlin, ausgerechnet? Jener Stadt, die eigentlich berühmt ist für ihr sperrstundenfreies Nachtleben mit dem Berghain als ‘härteste Tür der Welt’? Ja, es gibt diese Welt, und es wird sie gewiss auch nach Ende der Corona-Epidemie noch geben. Gleichzeitig zeichnet sich in Berlin eine frühzeitige Entwicklung ab, das zunehmende Interesse an Low- und No-Spirits. Wie immer, wenn es um Trends geht, liegt die deutsche Hauptstadt landesweit vorn.”

Wie weit, das habe ich für das amerikanische Trink Magazine aufgeschrieben.

Schluss mit der Weißwurstparade

Es ist schon seltsam, dass die Spitzenküche so männlich geprägt ist. Milliarden von Frauen versorgen die Welt tagtäglich mit drei bis fünf Mahlzeiten, ohne besondere Würdigung. Sobald Essen von der reinen Nahrungsaufnahme zur Kunst sublimiert wird, verwirklichen sich fast ausschließlich Männer am Pacojet. Warum es Zeit ist, die am stärksten von Diskriminierung am Arbeitsplatz betroffene Branche umzustürzen wie einen Gugelhupf, habe ich für A la Carte aufgeschrieben.

Für Blumen bitte klopfen

Kurz vor ihrem südlichen Ende überrumpelt einen die Berliner Hermannstraße mit makelloser Schönheit. Ein Backsteingebäude, unschwer als Kirche zu erkennen, daneben ein hingeducktes Eckhäuschen mit vielleicht zehn Quadratmetern Grundfläche. Es braucht kein Panzerglas, aber doch eine stabile Fensterfront, um die wie Kunstinstallationen aufgereihten Schnittblumen vor weggeschnippten Kippen und Wegbierflaschen zu beschützen. Neben einem geöffneten Fenster steht ein Schild: „Für Blumen bitte klopfen.“ 

Da, wo Berlin am hässlichsten ist, wartet die Schönheit. Für die Berliner Zeitung habe ich mir bei Studio Linné eine Portion Frühlingsgefühle abgeholt.


Von wegen Wunder des werdenden Lebens

Mutterschaft, so Mareice Kaiser, sei genauso wie Mutterliebe „politisch as fuck“. In ihrem Buch “Das Unwohlsein der modernen Mutter”, das ich für die Welt bespreche, geht es um die sogenannte Vereinbarkeit von Kind und Karriere oder einfach den täglichen Wahnsinn zwischen Kita, Konferenz und den eigenen zu kurz gekommenen Bedürfnissen und darum, warum die Corona-Krise auch eine Mütterkrise ist.

Südfrankreich auf dem Teller

Ein schöner Plan für die Post-Corona-Zeit: Auf der Terrasse des Irma la Douce sitzen, Verjus trinken und Meeresfrüchte essen. „In Berlin habe ich Bouillabaisse bis dahin immer nur als eine mit Safran abgeschmeckte Fischsuppe serviert bekommen“, so Jonathan Kartenberg. Für die Welt am Sonntag habe ich dem Betreiber des französischen Edelbistrots in den Fischtopf geschaut.

Nein = Nein = Ja = Ja?

Nein heißt nein, aber heißt nichts sagen automatisch ja? In den USA stellt sich diese Frage ungleich radikaler als hier. Dort nahm die MeToo-Debatte ihren Lauf, dort trug die Kunststudentin Emma Sulkowicz monatelang eine Matratze über den Campus, um auf ihre angebliche Vergewaltigung durch einen Kommilitonen aufmerksam zu machen, ein starkes Symbol für die viel zitierte Rape Culture auf amerikanischen Campi. 

Fragen und Themen dieser Art verhandelt die US-Schriftstellerin Mary Adkins in ihrem Roman “Das Privileg”, den ich für die Welt bespreche. Die titelgebenden Privilegien beziehen sich dabei auf vieles, Geld, Klasse, Rasse, Geschlecht – oder unvernarbte Beine.

Trauben retten, Verjus trinken

“Save Water, drink Wine”, lautet ein Satz meines früheren Lebens. Jetzt heißt es stattdessen “Trauben retten, Verjus trinken”. Aus deren unreifem Saft wird nämlich eine der trendigsten alkoholfreien Alternativen gemacht. Der Name Verjus kommt aus dem Französischen und bedeutet grüner Saft (nicht zu verwechseln mit den kaltgepressten Green Juices, die Detox-Göttinnen zum Frühstück trinken). Für die Welt am Sonntag habe ich aufgeschrieben, wie das prickelt, und was man daraus machen kann.


„Ich bin keine Mutter und will auch keine werden. Ich hab mit mir selbst genug zu tun”

Dieser Satz stammt aus dem bewegenden Buch “Nie nie nie” der norwegischen Autorin Linn Strømsborg, das ich für die Welt bespreche. Es geht um das Abwägen einer Frau im sogenannten gebärfähigen Alter zwischen Selbstbestimmung und Selbstaufgabe, zwischen einem Partner, der unbedingt Vater werden will, und ihrem eigenen Gefühl, das sich wünscht, dass alles so bleibt, wie es ist – und warum es der Gesellschaft so schwer fällt, Frauen ohne Kinderwunsch zu akzeptieren.

Paddelgroße Kochlöffel

An die strengen Strukturen der Waldorfschule Berlin-Mitte musste sich Chiara Strobl erst mal gewöhnen, genau wie an 80-Liter-Töpfe und paddelgroße Kochlöffel. Die Servierpinzette, die sie an früheren Arbeitsplätzen wie dem Mraz & Sohn und Nobelhart & Schmutzig benutzte, hat jedenfalls ausgedient. Jetzt ist Montag Pastatag, Mittwoch Kartoffeltag und freitags gibt es süße Hauptgerichte und Reste. Manchmal fragen Kinder bei der Essensausgabe, ob sie wirklich mal bei Kitchen Impossible zu sehen war, woraufhin sie antwortet: “Ja, aber nur ganz kurz.” Für die Berliner Zeitung habe ich mir von der Bregenzerin das tolle Konzept der Kantine Zukunft erklären lassen, einer Berliner Initiative für eine bessere Verpflegung öffentlicher Einrichtungen.

Chiara Strobl an einem freien Tag in Kreuzberg – in Berlin sind Osterferien

Entschleunigung im wilden Osten

„Um zu uns zu gelangen, müssen Sie nur der Straße folgen, die aussieht, als würde nach der nächsten Kurve das Ende der Welt kommen“, heißt es auf der Website. Von wegen Ende: Vom Parkplatz aus führt eine grob gepflasterte Lindenallee auf ein zweistöckiges Gebäude zu, mit schaffellweißer Fassade und ochsenblutroter Tür. In Sichtweite stapft ein Mitarbeiter in Gummistiefeln vorbei, von irgendwoher muht es. Sonst: Stille.“

Für die Berliner Zeitung habe ich einen sehr entschleunigenden Tag und die folgende Nacht auf Gut Boltenhof verbracht, einem etwa eine Autostunde von Berlin entfernten Anwesen mit Bauwagensauna, Bauernhofménagerie und regional-saisonalem Restaurant. Und einem Zimmer namens Brandenburg, dessen Einrichtungsgegenstände „Großer Lenz“ oder „Blank“ heißen.

Blick auf Gut Boltenhof

Die Pandemie kann gehen, der Frühling kommen

Eine Kochbox des Cookies Cream, Berlins einzigem besternten vegetarischen Restaurant, ist ein Gesamtkunstwerk, mit Kerzen, Playlist, Glückskeksen und, im Fall der Frühjahrsausgabe, einem wahnsinnig komplexen alkoholfreien Aperitif, bestehend aus Rhabarber-Vanille-Zitronennektar, Pfeffer und Tabasco. Für die Berliner Zeitung habe ich mich an der Zubereitung von jungem Wurzelwerk, Erdkohlrabi auf Bärlauchcreme und Granola auf Maracuja-Quitten-Püree versucht.

Junges Wurzelwerk – erster Gang des Cookies-Show-Menüs vom April 2021

Pistazieneis, pastellfarben wie eine verblichene Postkarte

War es in Berlin je so warm, dass die Pistaziensauce bei Duo bis zum Abknabbern der Waffel flüssig blieb? Gab es mal einen Sommer, in der Eisdielen Probierportionen gewährten und man goldene Reifen am Handgelenk trug statt FFP2-Masken? Ja, und es kommen wieder andere Zeiten. Bis dahin erfreue ich mich, selbst an Apriltagen, an denen es schneit, an einer der besten Eisdielen der Stadt, die ich für die Berliner Zeitung mit Höchstnote bewerte.

Endlich mal ein guter Inder

Berlin hat einen blinden Fleck: indisches Essen. Es gibt exzellente Japaner, Sichuanchinesen, Österreicher, Thais, Katalanen, ganz abgesehen von jeder erdenklichen italienischen Regionalküche. Wo aber sind die fantastischen Inder? Wenn mich die Lust auf Palak Paneer überkam, wurde ich bislang am ehesten bei Bahadur glücklich, leider sehr weit weg. Dann kam Tiffin, ein Lieferservice mit Wohlfühlgerichten, wie sie die Mütter der beiden Betreiber Sachin Obaid und Suleman Thaker zubereiten. Für die Berliner Zeitung habe ich mit Curry gekleckert und meine Nase in nach Pistazien duftenden Milchreis gesteckt.

Erst kommt das Ficken, dann die Moral

Eine junge Frau, die Zeit und Sex gegen Take-away-Food und mietfreies Wohnen im Penthouse tauscht: Naoise Dolan hat einen moralisch vertrackten, sehr unterhaltsamen Roman geschrieben. Mich hat “Aufregende Zeiten”, das ich für die Welt bespreche, an den Stil Sally Rooneys erinnert, sehr psychologisch, mit Figuren, die man gerne mal durchschütteln würde und fragen, warum sie sich selbst so im Weg stehen. Liegt vielleicht auch daran, dass die beiden Irinnen sich noch vom Studium am Trinity College kennen. Mehr davon!

Dickes B

Nein, hinterm Mond leben sie hier wahrhaftig nicht, sondern hinterm Hagelberg, mit Highspeed-Internet. Für die neue Samstagsausgabe der Berliner Zeitung war ich in Belzig unterwegs – Insider lassen das Bad gerne weg – eine Brandenburger Kleinstadt mit großem Potential. Hauptsächlich liegt das am Coconat, einem sehr zeitgeistigen Ort, der Arbeit und Freizeit verbindet, Workation nennt sich das. Die kalifornische Schriftstellerin Nell Zink empfahl mir, als Vergleich dem ZEGG einen Besuch abzustatten. Es ist leicht, sich über Liebesakademien und Schoßraum-Prozessbegleitungen lustig zu machen, dabei sind das ZEGG und das Coconat genau genommen zwei Seiten einer Medaille, beides außerstädtische Mikrokosmen auf der Suche nach einer besseren Welt. Die einen nennen es gewaltfreie Kommunikation und Permakultur, die anderen Photovoltaik und Concentrated work in Nature.

Soll die Welt doch untergehen – wir hören Schubert

Von wegen Wolken: Der Himmel ist enzianblau. Ein Tag im „Waldhaus“ beginnt auf der Speisesaalveranda mit Eggs Benedict und dem Blick auf Rehspuren im Neuschnee. Garantiert frei von Inzidenzzahlen ist die „Hauspost“, die einen „Pasta Plausch für alle Waldhaus-Gästekinder“ ankündigt und das „Schlittelabenteuer (sic) Preda“. Wer seine Nachrichtensucht noch nicht überwunden hat – nach spätestens zwei Tagen Halbpension sollte das der Fall sein – freut sich auf das Rascheln einer Printausgabe.

Für die Welt war ich drei wunderbar-entrückte Tage lang im Waldhaus zugegen, einem Grandhotel im Schweizer Engadin. Und die Pandemie?Während Deutschland die Tage bis zum ersten Friseurbesuch zählte, ließ ich mir im Spa die Kopfhaut massieren. 

Was zählt, ist das Feeeeeling

Ich glaube an Aszendenten, Akupunktur und dass es Glück bringt, wenn man auf der Straße gefundene Centstücke eine Weile auf dem Schreibtisch liegen lässt. Abgesehen davon trinke ich die Kraft des Lichts. Das jedenfalls verspricht Mark Gebehart mit seinem Kräuterelixier Markmans, das ich bei Mixology vorstelle. Dessen wording ist schon ziemlich gewagt, mit steilen Thesen wie „Gedankenveredler“ und „Du atmest die Seele, das Licht der Natur“.  Andererseits spricht das total meine esoterische Seite an, meine innere kleine Schwester, die beim Mandalamalen Edgar Tolle hört. Und gegen ein bisschen Magie im Alltag ist doch nichts einzuwenden, oder?

Du glaubst, es geht nicht mehr, da kommt Österreich daher

„Was geht, Österreich?“, das fragen sich wohl viele, und zwar nicht erst, seitdem ein Koks-und-Sauf-Video eine Staatsaffäre auslöste. Die aus einem oberösterreichischen Kaff stammende Eva Reisinger hat zu diesem Thema ein lustiges, wahres, auch engagiertes Buch geschrieben, das ich für die Welt bespreche. Es geht um Herrgottsfurcht und Hobbykeller, die „Generation Sebastian“ und die „Spritzerkultur“. Und leider auch darum, warum ihre Landsleute uns Piefkes nicht mögen: Sie finden, wir haben keinen Schmäh, können nicht skifahren und verbringen zu viel Zeit mit Arbeit. Außerdem sagen wir „lecker“.